Internationalen Tag zur Unterstützung der Folteropfer

Heute begehen wir den „Internationalen Tag zur Unterstützung der Folteropfer“. In Solidarität mit allen Folteropfern, möchten wir Sie auf Folgendes aufmerksam machen:

Folter ist eine unerklärliche und entsetzliche Handlung, die grundlegende humanitäre Werte ignoriert und eine Person auf das Niveau eines Objekts herabsetzt. Folter ist nach internationalem Recht eine Straftat absolut verboten und unter keinen Umständen zu rechtfertigen. Dieses Verbot ist Teil des Völkergesetzes, dass für jedes Mitglied der internationalen Gemeinschaft bindend ist, unabhängig davon, ob ein Staat relevante internationale Verträge ratifiziert hat, in denen Folter ausdrücklich verboten sind. Systematische oder weit verbreitete Folter ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. In Ländern wie Kuba, Venezuela, Nordkorea, China, Russland, Iran, Saudi-Arabien, Syrien, Ägypten und der Türkei werden Bedenken hinsichtlich des Schutzes der nationalen Sicherheit und der Grenzen zunehmend genutzt, um Folter und andere Formen grausamer, erniedrigender und unmenschlicher Behandlung zuzulassen. Die Türkei, insbesondere nach dem 15. Juli 2016, hat sich zu einem Land entwickelt, in dem Folter systematisch und weit verbreitet ausgeübt wird. Gökhan Acikkollu, Mehmet Öztürk, Kamil Ülgüt, Teoman Gökce und Nesrin Gencosman sind unter den 55 Personen, die seit November 2016 in türkischen Gefängnissen unter verdächtigen Umständen ums Leben kamen. Hunderte weitere werden in türkischen Gefängnissen täglich gefoltert, darunter Frauen und ältere Menschen, Richter, ehemalige Militär Offiziere und Diplomaten.

Als Initiative für gemeinsame Werte fordern wir Menschenrechtsaktivisten NGO’s und alle zuständigen auf, Maßnahmen gegen diese Praxis der türkischen, sowohl auch anderen Regierungen zu ergreifen und um Folter sowie andere Arten der Menschen erniedrigenden Handlungen zu stoppen. Der 26. Juni ist eine Gelegenheit, um Hunderttausende von Menschen auf der ganzen Welt zu unterstützen, die Opfer von Folter waren und denen die heute noch gefoltert werden.

Quelle: www.humanrights-ev.com

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